Stress, Müdigkeit, Erschöpfung, das sind alles Zustände die jeder kennt, und mit dem jeder schon einmal in seinem Leben zu tun hatte. Wörter, die zum Alltag gehören und schon fast als “normal“ bezeichnet werden. Aber diese Zustände können auch gefährlich werden und zum Burn-out führen.

 

Was ist ein Burn-out?

Es gibt keine genaue Definition von einem Burn-out. Es kommt aus dem Englischen, und heißt « ausbrennen »[1]. Damit wird eine emotionale und körperliche Erschöpfung[2] bezeichnet die zum Burn-out Syndrom oder “ausbrennen“ führen kann. Nicht nur der Beruf, sondern auch persönliche und private Belastungen[3] können daran schuld sein. Die meisten Betroffenen sind pflichtbewusste Personen[4] denen gute Ergebnisse[5] wichtig sind.

Ein Burn-out kann jeden treffen, nicht nur Berufstätige, sondern auch Hausfrauen, Arbeitslose, Rentner und Schüler.

Ein Burn-out ist nicht auf die leichte schulter zu nehmen[6]. Er kann schwere Folgen  für den Betroffenen haben, wie eine Invalidität, eine Depression und kann sogar zum Suizid führen.

Was sind die Symptome?

 Mehrere Symptome werden beobachtet:

  • Erschöpfung und chronische Müdigkeit: dass man nach der Arbeit oder nach einem harten Tag müde ist, ist ganz normal, aber in diesen Fall kann auch keine Erholung oder Auszeit[7]
  • Körperliche Beschwerden: Appetitlosigkeit Kopfschmerzen, Herzrasen etc.
  • Nachlassende Leistungsfähigkeiten[8]: Konzentrationstörungen, Selbstzweifel[9], Leistungsverlust. Das alles bringt Nervosität. Meistens versuchen die Betroffenen noch intensiver zu arbeiten was sie noch mehr Kraft kostet.
  • Psychische Veränderungen und Änderungen im Verhalten: Sozialer Rückzug, Lustlosigkeit. Der Alltag macht kein Spaß mehr und ist anstrengend[10]. Man hat keine Lust mehr die normalen Tätigkeiten im Alltag zu tun oder  Freizeit Aktivitäten zu machen. Die Personen die daran leiden sind unruhig, gereizt, frustriert, haben Angst und können nach der Arbeit nicht abschalten.

 Diagnose

Es gibt keinen Test der dieses Syndrom diagnostizieren kann. Der einzige Weg, um einen Burn-out zu diagnostizieren ist ein Gespräch[11] zwischen Arzt und Patient. Der erste Ansprechpartner[12] ist meistens der Hausarzt[13].

Der Arzt erkundigt sich nach den Beschwerden[14] des Patienten. Er  verlässt sich dabei auf Verschiedene standardisierte Fragebögen[15] von dem Maslach Burnout Inventory (MBI). Es ist auch wichtig, das der Hausarzt körperliche Ursachen ausschließt, die für die Symptome verantwortlich sein können.  Zum Schluss kann er den Patienten zu einem Spezialisten überweisen.

Therapie

Es gibt keine Standard-Therapie für dieses Syndrom. Das Ziel einer Behandlung besteht darin, seine Gesundheit wieder zu erlangen, sich in seinem Job wohlzufüllen und sich nicht dabei zu erschöpfen.

Der Patient wird zuerst krankgeschrieben[16], es ist wichtig eine Stress-Pause einzulegen. Erholung ist für den Patienten wichtig aber reicht nicht. Eine Veränderung im Leben der Person muss eingeführt werden, damit sie wieder die Kontrolle über ihr Leben bekommt. Zum Beispiel: Arbeitssituation verändern, Pausen einplanen, Gesund leben etc. Eine Psychotherapie kann dabei helfen. Ein Antidepressivum kann ebenfalls verschrieben werden um dem Patienten zu helfen.

 

[1] Griller, s’user, s’épuiser

[2] Epuisement

[3] Contraintes

[4] Personnes ayant le sens du devoir

[5] Bons résultats

[6] Pas à prendre à la légère

[7] Une pause

[8] Diminutions de nos capacités

[9] Douter de soi

[10] Epuisant

[11] Entretien

[12] Interlocuteur

[13] Généraliste

[14] Plaintes

[15] Questionnaires

[16] Arrêt maladie

Sources:

http://www.burnout-syndrom-symptome.de/

https://www.burnout-info.ch/burnout_was_ist_das.htm

http://www.apotheken-umschau.de/burnout

https://www.elynsgroup.com/journal/j-dent-oro-surg/article/is-dentistry-turning-into-weary-profession-dimensionality-of-experienced-professional-burnout-among-dentists-in-central-india